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Grabstein Skizze


Grabstein Skizze


Familiengrabstein Skizze


Grabstein Skizze

Individuelle Grabmale - Ein Zeichen setzen

Die Aufgabe, ein individuelles Grabmal zu gestalten, stellt eine besondere handwerkliche Herausforderung dar – technisch, gefühlsmässig, sozial und künstlerisch. Ich bin bestrebt meine Kunden individuell zu beraten und mit Ihnen ein persönliches Grabmal zu entwerfen. Nur wenn man sich die Zeit nimmt und den Hinterbliebenen auch die nötige Zeit gibt kann ein unverwechselbares Grabmal entstehen.

Die Gestaltung des Grabmals beginnt mit der Auswahl des Werkstoffes. Traditionell kommen vor allem Stein, Keramik, Holz und Metall zum Einsatz. In Ihrer spezifischen Materialität und Originalität sind sie zur eindeutigen, dinghaften und unverrückbaren Beglaubigung der letzten Ruhestätte besonders geeignet. Gleichzeitig werden der Gestaltung durch die spezifischen Eigenschaften der traditionellen Werkstoffe auch Grenzen gesetzt. Nicht jede Form und Grösse lässt sich in Stein, Holz oder Metall realisieren. Man benötigt vor allem Gespür für die stofflichen Eigenschaften und ein gewisses Mass an Abstraktionsvermögen, um zu einem konkreten Ausdruck zu gelangen. Deshalb ist es zunächst wichtig, sich bei der Entscheidung Zeit zu nehmen, um für das Grabmal ein geeignete Material und die entsprechende Form zu finden. Wir verwenden gezielt auch moderne Materiale wie Glas und Kunststoff.

Wesentliches Merkmal aller Formen des Gedenkens ist der symbolische Bezug zu dem Verstorbenen. Die Beziehung zwischen dem Grabzeichen und der verstorbenen Person lässt sich am einfachsten und prägnantesten durch die Namensinschrift und die Lebensdaten herstellen. Dass der Schrift in der Grabmalgestaltung nach wie vor grosse Bedeutung zukommt, liegt daran, dass sie Informationen transportiert, die über den Textinhalt hinausgehen. Diese Wirkung vermittelt sich einerseits über die Form des Buchstabens selbst, anderseits über das Schriftbild, zu dem die Buchstaben zusammengefasst werden.

In der Verwendung von Symbolen und Berufszeichen bietet sich eine weitere Möglichkeit, den Bezug des Grabmals zum Verstorbenen zu verdeutlichen. Neben dem Beruf schlagen sich oft auch persönliche Vorlieben und Hobbys in der Wahl der Motive nieder.

Der religiöse Hintergrund des Verstorbenen liefert auch heute noch vielfach das Motiv für die Gestaltung eines Grabzeichens. In der christlichen Formsprache ist nach wie vor das Kreuz weit verbreitet, das sich vom „Holz des Todes“ zum Symbol der Auferstehungshoffnung gewandelt hat. Die Mehrzahl der christlichen Symbole lässt sich auf die bildhafte Sprache der Bibel zurückführen. Das frühe Christentum beschränkt sich auf wenige prägnante Symbole aus der Liturgie.

Seit Jahren verbreiten sich auch religionsübergreifende Jenseitsmotive und archetypische Symbole. Darüber hinaus kommt, in Anlehnung an die Entwicklung in der zeitgenössischen Kunst, der bildhauerischen Geste immer Grössere Bedeutung zu. Das Schneiden, Sägen und Spalten des Blockes und das Trennen und Wiederzusammenfügen als symbolischer Akt und als Gleichsetzung mit dem Tod. Im Rahmen dieser aktuellen Tendenzen wird auch das Grabmal wieder in rituelle Handlungen einbezogen. Beispielsweise nehmen offene Nischen und Kammern oder verschliessbare Schreine Gaben für den Verstorbenen auf. Dadurch ermöglichen sie sehr persönliche Formen des Gedenkens. Elemente, die aus dem Grabmal geschnitten wurden, vergegenwärtigen auch ausserhalb des Friedhofs das Grabmal und die Grabstätte. Dadurch, dass die Fragmente beim Grabbesuch an der richtigen Stelle in das Gedenkzeichen eingefügt und beim Verlassen des Grabes wieder mitgenommen werden können, symbolisieren sie die Verbindung zum Verstorbenen. Aber auch, dass es gilt, die Beziehung zu ihm langsam zu lösen.

Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit sich als Hinterbliebener direkt an der Ausarbeitung des Grabzeichens zu beteiligen.